Beste Restaurants und was man essen sollte
Austria
Wien ist eine der großen kulinarischen Hauptstädte Europas, wo kaiserliche Kaffeehauskultur auf herzhaftes mitteleuropäisches Wohlfühlessen trifft. Die Stadt ist bekannt für elegante Mehlspeisen, feine Rindfleischgerichte und eine reiche Tradition an Kaffeehaus-Süßigkeiten, während nahegelegene Weinberge und Heurigen-Tavernen unverwechselbare lokale Weine und Serviertraditionen beisteuern.
Auch wenn es vor allem als Gericht bekannt ist, ist das klassische Wiener panierte Kalbsschnitzel eine prägende lokale Spezialität: dünnes, zartes Fleisch unter einer splitternden goldenen Kruste. Es wird typischerweise mit Zitrone und Kartoffelsalat serviert, und seine feine Knusprigkeit ist zu einem Symbol der Wiener Küche geworden.
Diese schlanken Wiener Würstel sind saftig, leicht geräuchert und dezent gewürzt, oft als schneller Imbiss vom Straßenstand genossen. Ihre zarte Textur und der klare Schweinefleischgeschmack machen sie mit Senf, Brot und Essiggurken zu einem Klassiker.
Die Kaisersemmel ist ein typisches Wiener Gebäckbrötchen mit knuspriger, bemehlter Kruste und weicher, luftiger Krume. Ihre sternförmige Oberfläche und der ausgewogene Biss machen sie ideal zum Frühstück, für Sandwiches oder zu Aufschnitt und Käse.
Ein Wiener Brotstangerl in langer, gedrehter Form und mit Salz bestreut: Das Salzstangerl hat eine dünne Kruste und ein angenehm weiches Inneres. Es ist ein beliebter Klassiker der Bäckerei, besonders mit Butter, Schinken oder als einfacher Imbiss aus dem Café oder Heurigen.
Diese Germknödel sind weich und fluffig, mit Powidl gefüllt und mit zerlassener Butter, Mohn und Zucker gekrönt. Warm, duftend und üppig ist er eine der tröstlichsten süßen Spezialitäten Wiens.
Wiener Palatschinken sind dünne, geschmeidige Crêpes, die oft mit Marillenmarmelade, Zwetschkenmus oder süßem Topfen gefüllt werden. Ihre feine Textur und der buttrige Geschmack machen sie in den traditionellen Restaurants der Stadt zu einem klassischen Dessert oder einer leichten Mahlzeit.
Dieser traditionelle Wiener Gemischter-Satz-Wein wird aus mehreren zusammen angebauten und gemeinsam gelesenen Rebsorten gekeltert und ergibt ein frisches, vielschichtiges Profil. Trocken, aromatisch und oft lebendig mit Zitrus- und Obstgartenfrüchten, wird er typischerweise im Heurigen zu lokalen Snacks genossen.
Junger Wiener Wein, der zum Jahresende oder in seiner ersten jugendlichen Phase ausgeschenkt wird: Der Heurige ist leicht, frisch und dafür gedacht, jung getrunken zu werden. Er ist eng mit der Wiener Weinschankkultur verbunden und wird meist zu einfacher regionaler Küche serviert.
Wiens Weinberge erzeugen eleganten Grünen Veltliner mit lebendiger Säure, weißem Pfeffer und einem klaren mineralischen Abgang. Er ist einer der wichtigsten Weine der Stadt und wird häufig gekühlt zu österreichischen Speisen serviert.
Wiener Riesling ist meist hell, präzise und aromatisch, mit Zitrus-, Steinobst- und trockenem, feinem Abgang. Er passt hervorragend zu leichteren Gerichten und zur delikateren Seite der lokalen Wirtshausküche.
Ein beliebter österreichischer Rotwein: Wiener Zweigelt ist weich, fruchtig und zugänglich, oft mit Kirsch- und Pflaumennoten sowie milder Würze. Er wird typischerweise leicht gekühlt serviert und passt gut zu Braten.
Dieser leichtgewichtige Rotwein hat eine geschmeidige Textur, moderate Tannine und ein unkompliziertes Fruchtprofil, das ihn für das gesellige Trinken im Wirtshaus geeignet macht. In Wien schätzt man ihn als unbeschwerten lokalen Wein, der oft glasweise ausgeschenkt wird.
Das berühmteste Gericht der Stadt ist ein dünnes Kalbsschnitzel, geklopft, paniert und gebraten, bis die Kruste leicht, knusprig und zart blasig ist. Serviert mit Zitrone und Kartoffelsalat gilt es als Maßstab der Wiener Küche.
Gekochtes Rindfleisch mit Wurzelgemüse, Brühe, Apfelkren und Schnittlauchsauce: Tafelspitz ist eines der großen Traditionsgerichte Wiens. Sein Reiz liegt in der Klarheit der Brühe, der Zartheit des Fleisches und den eleganten Beilagen.
Dieses klassische Wiener Backhendl wird gewürzt, paniert und goldbraun knusprig gebraten, bleibt innen aber saftig. Es ist ein beliebtes Wirtshaus- und Restaurantgericht, oft mit Salat oder Zitronenspalten serviert.
Weiche Mehlknödel, mit Eiern vermengt und oft mit brauner Butter und Kräutern vollendet, sind Eiernockerl ein schlichtes, aber sättigendes Wiener Wohlfühlgericht. Ihr bodenständiger Charakter macht sie in traditionellen Gasthäusern beliebt.
Klare Rindsuppe mit feinen Streifen aus Palatschinken ist ein Markenzeichen der österreichischen und Wiener Wirtshausküche. Leicht und doch tief würzig wird sie häufig als Vorspeise serviert und für ihre tröstliche Schlichtheit geschätzt.
Diese Suppe auf Brühebasis enthält einen großen, zarten Leberknödel mit reichhaltigem, herzhaftem Geschmack und glatter Textur. Sie ist eine klassische Wiener Vorspeise und zeigt die alte, aber feine Innereienküche.
Wählen Sie, wie Sie Restaurants an diesem Reiseziel erkunden möchten.