Beste Restaurants und was man essen sollte
Italie
Florenz ist das kulinarische Herz der Toskana und bekannt für seine kräftige, bäuerlich geprägte Küche, ausgezeichnetes Olivenöl, Hülsenfrüchte, wilde Kräuter und einfache Zubereitungen, die den Zutaten die Hauptrolle lassen. Die Spezialitäten der Stadt reichen von ikonischen Grillfleischgerichten und herzhaften Gerichten auf Brotbasis bis hin zu feinem Gebäck und historischen Süßspeisen, die alle ganz selbstverständlich mit toskanischen Weinen kombiniert werden.
Pfeffrig, lebendig und in jungen Jahren intensiv grün ist dieses toskanische native Olivenöl extra zentral für die Florentiner Küche. Geschätzt wird es darüber zu träufeln über Grillfleisch, Suppen, Bohnen und geröstetes Brot, wo seine grasige Bitterkeit und der klare Abgang Tiefe und Frische verleihen.
Dieses klassische salzlose Brot hat einen milden, weizenbetonten Geschmack und eine kräftige Krume, die es ideal für toskanische Suppen und Saucen macht. Sein zurückhaltender Charakter spiegelt die regionale Tradition wider, Brot mit kräftig gewürzten Speisen, Olivenöl und herzhaften Belägen zu kombinieren.
Ein weicher, leicht süßer Florentiner Fladenkuchen oder Brot, duftend nach Zitrusfrüchten und oft mit Puderzucker bestäubt. Traditionell mit dem Karneval verbunden, ist er zart, luftig und fein parfümiert statt reichhaltig oder schwer.
Eine einfache, aber beliebte Zubereitung aus geröstetem Brot, das mit Knoblauch eingerieben und mit frischem Olivenöl und Salz vollendet wird. Der Reiz liegt in der knusprigen Textur, dem Knoblauchduft und der lebendigen, fruchtigen Bitterkeit des Öls auf warmem Brot.
Eine tief nahrhafte toskanische Brot- und Gemüsesuppe mit Schwarzkohl, Bohnen und altem Brot. Dick, erdig und sättigend schmeckt sie aufgewärmt noch besser, wenn sich die Aromen zu einer reichen, rustikalen, eintopfartigen Mahlzeit verbinden.
Diese Tomaten-Brot-Suppe ist samtig, duftet nach Basilikum und wird von gutem Olivenöl getragen. Ihre Textur ist löffelweich und wohltuend und balanciert süße Tomaten, herzhaftes Brot und den pfeffrigen Nachhall des toskanischen Öls.
Der ikonische toskanische Rotwein, eng mit Florenz verbunden, traditionell auf Sangiovese basierend und geprägt von heller Kirschfrucht, erdigem Tannin und herzhafter Säure. Er wird typischerweise zu Grillfleisch, Braten von Geflügel und rustikaler toskanischer Küche serviert.
Ein geografisch spezifischerer und oft strukturierterer Ausdruck des Chianti aus den historischen Hügeln zwischen Florenz und Siena. Er zeigt meist rote Früchte, Veilchen, Würze und feste Tannine und ist damit ein klassischer Begleiter zu Bistecca und kräftigen Saucen.
Ein knackiger, mineralischer Weißwein aus der Toskana mit floralen Noten, Zitrus und einem leicht bitteren Abgang. Rund um Florenz genießt man ihn gekühlt zu Antipasti, Fisch und leichteren Gemüsegerichten.
Ein traditioneller toskanischer Dessertwein aus teilweise getrockneten Trauben mit bernsteinfarbener Farbe, honigsüßer Süße, Trockenfrucht und nussiger Tiefe. Berühmt wird er mit Cantucci zum Eintunken serviert und bildet eine der klassischsten Kombinationen der Region.
Ein geschmeidiger, fruchtbetonter toskanischer Rotwein, überwiegend aus Sangiovese, mit reifen Kirschnoten und weichen Tanninen. Obwohl er aus dem südlicheren Teil der Toskana stammt, ist er in Florenz ein vertrauter Regionalwein und passt gut zu Aufschnitt und Schmorgerichten.
Eine breite Kategorie toskanischer Weine, die oft expressive Sangiovese-Cuvées und innovative Stile umfasst. In Florenz werden diese Weine für ihr Gleichgewicht aus Frucht, Würze und erdigem Charakter geschätzt, das gut zur lokalen Küche passt.
Das definitive Florentiner Gericht: ein massives, am Knochen gereiftes Steak, über Glut gegrillt und sehr blutig serviert. Sein Reiz liegt im reinen Geschmack hervorragenden Rindfleischs, einer angekohlten Kruste und einer einfachen Würzung mit Salz und Olivenöl.
Eine dichte toskanische Suppe aus Bohnen, Kohl, Gemüse und Brot, die langsam erneut erhitzt wird, bis sie dick und wohltuend ist. Sie ist rustikal, nahrhaft und tief aromatisch, wobei Olivenöl einen pfeffrigen Abschluss verleiht.
Ein klassisches Brot-Tomaten-Gericht, das durch langsames Kochen und Basilikum samtig und duftend wird. Es ist bescheiden, leuchtend und sättigend, besonders wenn es mit ausgezeichnetem Olivenöl vollendet wird.
Florenz’ typisches Street-Sandwich, aufgebaut aus zart geschmortem Pansen in Brot, dazu Salsa verde oder Chili. Es ist intensiv herzhaft, angenehm zäh und eines der ikonischsten Alltagsgerichte der Stadt.
Langsam geschmorte Kutteln in Tomatensauce mit Aromaten und manchmal Parmesan, was zu einem zarten und reich herzhaften Gericht führt. Es ist ein Musterbeispiel der Florentiner cucina povera, veredelt durch sorgfältiges Kochen.
Kleine geröstete Brote mit einem seidigen Hühnerleberaufstrich, Kapern, Sardelle und Wein. Sie sind reichhaltig, belebend und als Antipasto ganz typisch toskanisch.